iRacing Petit Le Mans


  • Und wieder geht es für unsere Piloten in iRacing um's Ganze! Heute um 15 Uhr steht das prestigträchtige Petit Le Mans Event an. Wir haben alle im Team zusammengetrommelt und treten zum ersten Mal mit drei Teams an.
    Das erste Team bilden Luke, Jürgen und ich im Porsche GT3. Unser zweites GT3 Team versucht sicht im BMW und startet zum ersten Mal mit iRacing Neuling Ukyo durch. Er fährt zusammen mit Frank & Marco im SimRC Junior Club um die Krone und als wenn das nicht genug wäre zieht das neue HPD Madness Team zum ersten Mal in die Schlacht. Max, Patrick und Sebastian sind hochmotiviert und auch gut gerüstet für die kommenden 10h, die uns in Road Atlanta erwarten.


    Gleich geht's schon in's Warm Up, weitere Updates in dem Thread werden dann sicher bald folgen :thumbsup:

  • So schaut unser Split aus, sind zusammen mit dem Madness Team im zweien Split gelandet, beide starten von P3 :f1:


    Der Junior Club startet von der Pole im 5. Split, dort sind die GT3s unter sich ^^

  • So nach 2 Stints sieht es beim Madness Team nicht besonders rosig aus.


    Zunächst konnte Max sogar bis auf P1 vorfahren - durch die Überrundungen und kleinere Fehler, viel er aber auf P3 zurück.
    So endete dann auch der erste Stint, welcher überraschenderweise ohne große Turbulenzen von statten ging.


    Der zweite Stint ging vielversprechend los. Ich konnte mit dem Vordermann auf P5 liegend mithalten und kam sogar näher. Dann begannen weitere Überrundungen:
    Auf der langen Geraden gerieten ein HPD und ein RUF aneinander. Letzterer schoss quer über die Strecke - ich versuchte noch auszuweichen, aber es krachte. Zwar nicht heftig, dennoch bescherte uns dies einen 9 Minütigen Boxenstopp um das Geschoss wieder betriebsfähig zu machen. Dies warf uns auf P13 zurück. Sogar Herr Hickmann konnte sich zurückrunden und zog sogar um eine Runde davon.
    Danach lief alles gut und sauber ab. Kleinere Fehler führten aber dazu, dass nicht mehr als P11 kurz vor Ende des Stints heraussprang. Auch Jürgen aus dem GT3 Team konnten wir sehen, aber der hatte im Kies zu kämpfen - was war da passiert?


    Auf P12 gab ich das Auto an Sebastian ab, der stand jetzt auf P11 liegt und unser Auto hoffentlich heil an die Box zum Stopp in etwa 45 minuten bringt :)


    Der rasende Reporter Mett berichtet erneut, wenn es wieder etwas neues gibt :)

  • Beim Werksteam ging es auch schon gut rund! :f1:


    Der Start von P3 lief sehr gut ab, es kam keine speziellen Vorkomnisse und man konnte den Platz zum einen verteidigen und gleichzeitig auch an den beiden ersten dran bleiben. So langsam zogen meine Vorderleute die Pace an und ich konnte mich dann etwas absetzen. Der 4. zog noch etwas mit, aber danach war nach etwa 10 Runden eine Lücke von 10 Sekunden entstanden. Das ganze wurde dann etwas durcheinandergewirbelt, als die HPDs das erste mal zur Überrundung ansetzten. Da kam man schon etwas aus dem Rhythmus raus und hatte auch mal mehr und mal weniger Glück und verlor dementsprechend Zeit.
    Der Erste kam dabei etwas davon, wurde dann aber in eine Kollision verwickelt und musste zur Reparatur. Der Vierte konnte die Lücke etwas schließen und so rückte man wieder etwas zusammen. Nachdem es mit einem HPD zu zweit durch die letzten beiden Kurven ging hatte ich ein Rad kurz links auf dem Gras, kam in einen Drift und wir hatten Glück, dass ich den Quersteher noch halten konnte. Der 3. Platzierte konnte das aber nutzen und ging vorbei. In der Konstellation ging der erste Stint dann auch zu Ende. Jürgen übernahm dann und konnte auf den 2. wieder etwas Druck machen, welcher aber zugleich auch auf den ersten aufholen konnte. Nach 70 Runden waren die ersten drei dann wieder innerhalb von 3 Sekunden und es bahnten sich einige Duell an. Der Führende musste zunächst eine, dann auch die Postion an uns abgeben. Wir waren nun auf P2, kamen in der folgenden Runde schon wieder in den Winschatten des Leaders doch bevor wir attackieren konnten hebelte uns der große Curb in Turn 5 schon aus und ab ging es in die Reifenstapel. Das Resulat waren 9 Minuten Reparaturzeit und natürlich viele Postitionsverluste.
    Luke übernahm dann die Aufholjagd und es ging so langsam wieder nach vorne. Wir haben nicht mehr ganz den besten Topspeed aber alles noch im grünen Bereich, so konnte ich meinen zweiten Stint vorhin auch ganz gut absolvieren. Jürgen sitzt nun wieder am Steuer, wir liegen auf P7 und mal schauen, was in der zweiten Rennhälte noch so nach vorne geht :f1:





  • kleines update,


    so mett die alte wurst :coolface: liegt aktuell auf p8 mit ca. 30sek. rückstand auf p7 und macht voll druck. er holt ca.2sek. auf pro runde hat ne gute pace und gibt alles bis zum stop wo ich das auto übernehmen werde, hoffen wir wenigstens auf einen 7 platz, die pace hätte für top 5 gereicht ^^

  • So Update von den HPD Madness,


    konnte während meines Stints eine gute Pace hinlegen. Niedrige bis mittlere 14er Zeiten waren es und dadurch kamen wir noch vor dem Stopp auf P7.
    Zur Zeit fährt Sebastian, der gerade allerdings das Auto nach den SS's verloren hat - augenblicklich kein Schaden zu erkennen, dennoch sind 17 Sekunden verloren gegangen. Das packt er aber ;) WEITER GEHTS MADNESS!

  • so update zum "rennen"...
    auto ist momentan schrott nach einer kollision mit dem direkten konkurrent auf p6. reparaturzeit 44min, werden das rennen nochmal aufnehmen aber erst mal kucken ob der koffer wieder fahrbereit wird...

  • So, kleiner Bericht vom Junior Team:
    Wir konnten uns beim SimRC Team einen weiteren spektakulären Neuzugang sichern: Wie ihr schon erfahren habt, ist es kein geringerer als Mister Sergej Gleitham himself besser bekannt als Uuuuuuukyyyyyyyyyyoooo Katayama!
    Das Arbeitsgerät aus dem Junior Club, der BMW Z4 GT3 war ihm sowieso schon sehr vertraut, fuhr er doch in der letzten Saison genau den gleichen Boliden in der AC Weltmeisterschaft.
    So ist es auch nicht verwunderlich, dass er die gelb-weiße Postkutsche gleich mal auf Pole parkte. Zugegeben, das Wetter spielte uns während dem Quali sehr gut in die Karten. :coolface:
    Uns war auch bewusst, dass P1 nur schwer zu halten sein würde.
    Frank fuhr unseren ersten Stint fehlerfrei, auch wenn der spätere Zweitplatzierte mal unseren rechten Kotflügel leicht knutschte, da der Herr von Keystone Motorsports meinte einen ersten unachtsamen Annäherungsversuch starten zu müssen. Frechheit!
    Er übergab die Kiste an mich und ich konnte meine Runden konstant abspulen, ohne größere Vorkommnisse übergab ich den Wagen an unseren Polesetter Ukyo, welcher trotz Nervosität eine schnelle und konstante Leistung zeigte.
    Viele Teams hatten bereits in den ersten Runden Lackaustausch zu vermelden und mussten ihre Wunden in der Box kurieren.
    Inzwischen auf P5 liegend spulten wir auch die restlichen Stints fehlerfrei ab. Aufgrund von weniger konstanten Leistungen von P1 - P4 waren wir 45 Minuten vor Schluss auf P3 liegend guter Dinge heute einen Podiumsplatz nach Hause bringen zu können. Wir hatten ca. 4 Minuten nach hinten Luft und ebenfalls 4 Minuten nach vorne zum Zweitplatzierten (Keystone Motorsports). Dieser Herr von Keystone Motorsports, für uns an diesem Abend nicht ganz unbekannt, meinte bei der Überrundung sich nochmals an unserem Auto vergehen zu müssen. Urplötzlich und sehr unerwartet schoss er beim Anbremsen in unser Heck und wir trudelten aufs Gras. Gott sei dank kein Einschlag in der Mauer, aber dennoch schiefe Aufhängung hinten links und wir mussten zwangsweise in die Box. Er hatte 1,5 Sekunden Rückstand vor der Überrundung bzw. der Kurve bei der ansetzen wollte. Durch sein viel zu spätes Bremsen und dadurch verbremsen, rutsche er in unsere geliebte Kutsche und deflorierte sie abermals. :facepalm:
    Der Boxenstopp dauerte ca. 4 Minuten und wir tankten und wechselten die Reifen ein allerletztes Mal. Als wir wieder auf die Strecke kam, waren wir 4. mit einem Abstand zum Vordermann von 35 Sekunden. Wir wussten er müsste noch einmal in die Box zum Tanken und sollten nach seinem Stopp immerhin wieder P3 einnehmen können. 20 Minuten vor Schluss stoppte der auf P3 liegende und wir konnten wieder vorbei ziehen. Allerdings nur mit 15 Sekunden Vorsprung, welche knapp waren, denn ein Fahrfehler hätte schon den Platzverlust bedeuten können.
    Frank fuhr gute konstante Zeiten und zeigte Nerven, doch der Mann auf P4 hatte nichts zu verlieren und brannte Zeiten in den Asphalt die ca. 1 Sekunde schneller als unsere waren. Bei 15 Minuten Restzeit und 15 Sekunden Vorsprung, konnte sich jeder selbst ausrechnen was es bedeuten könnte. Er kam sogar kontinuierlich Runde um Runde näher, aber letztendlich behielten wir Nerven und konnten den Verkehr für uns nutzen. Mit 4 Sekunden Vorsprung konnten wir das Baby nach Hause fahren.
    Bei der anschließenden Schampusparty ließen wir die Korken ordentlich knallen und feierten unseren ersten Podiumserfolg in einem Endurance-Rennen, auch wenn es nur der Bottomsplit war. :silvester:

  • sehr gut geschrieben werter herr xenos!


    hat echt laune gemacht mit den anderen beiden oldies um den kurs zu tuckern :thumbsup:
    wir brauchen aber unbedingt ein team für diese fahrerkonstellation - junior club finde ich etwas unpassend


    vorschläge nehmen wir an dieser stelle gerne entgegen