Hallo, Besucher der Thread wurde 3,1k aufgerufen und enthält 13 Antworten

letzter Beitrag von Bloodsn am

[AC] 5.Lauf Nürburgring Rennberichte

  • Qualifying: 1


    Rennergebnis: 2


    Boxenstopps: 1


    Qualifying: Die Pole konnte ich mir relativ deutlich holen, war anfangs natürlich etwas ungewohnt aufgrund des niedrigeren Grips, aber ging dann trotzdem gut aus.


    Rennen: Ich war mir totsicher das die Soften Reifen nicht halten würden und ging deshalb auf Medium, naja voll verzockt.
    Aufgrund der niedrigen Strecken/Lufttemps waren die Softs sehr wohl nutzbar und dementsprechend deutlich schneller.
    Danny schnappte mich direkt in T1 aussen , war in T2 dann innen und somit vor mir.
    Ab da konnte ich nur noch zusehen wir er kontinuierlich den Abstand vergrößerte. Gegen Ende der Stints konnte ich immer etwas Aufholen, da die Softs natürlich früher einbrechen, der herausgefahrene Abstand war aber natürlich nicht mehr einholbar.
    Gratulation an Danny hiermit, sehr souverän und konstant.



    Fazit: Ich war Dumm, fahre Medium, falsche Wahl, fatal :-)


    Schönen Sonntag euch.

  • Qualifying: 2
    Rennergebnis: 3
    Boxenstopps: 1


    Qualifying:
    Wollte eigentlich schon zum Training erscheinen und nochmal ein paar Runden drehen, leider hat mein PC nicht so mitgespielt, im Endeffekt hat es dann doch geklappt. Setup geladen und raus. War direkt auf 180, warum ich so einen Müll zusammen fahre und in jeder Kurve Zeit liegen lasse im Vergleich zum Training. Nach den ersten 5 Runden dann mal aufs Tableau geschaut und gesehen, dass Matze auch nicht schnell fährt und dann mir schon gedacht, dass wohl der Grip weniger ist. Platz 2 im Endeffekt, wie geplant.


    Rennen:
    Bin auf dem Trainingsserver mal 20 Runden Stints gefahren mit Soft und Mediums und wusste, dass ich die Softs fahren kann. Allerdings bin ich irgendwie immer von 31 Runden ausgegangen und dementsprechend 2x ~ 16 Runden. Irgendwie war ich dann von den 39 Runden überrascht und habe schnell versucht ein wenig zu rechnen. Im Endeffekt einen Gehirnfurz gehabt, dazu bei meinen Teamkollegen die Mediums gesehen und auch auf Mediums gegangen. Ein großer Fehler.


    In den letzten Trainings nur noch Soft gefahren und dementsprechend hatte ich die Medium-Bremspunkte überhaupt nicht mehr drin. Drei Mal konnte ich meinen Boliden in der Schikane noch abfangen, beim vierten Mal hat es mich dann gedreht. Ich glaube von Platz 13 aus startete ich dann meine Aufholjagd. War eine gute Erfahrung mit dem McLaren mal Rennen fahren zu müssen. Im Hotlap-Modus sicher mit das schnellste Auto, aber beim Überholen hatte ich so meine Schwierigkeiten. Daraus resultierte dann auch das typische Linie des Vordermann studieren, um den perfekten Zeitpunkt zum Überholen zu erwischen. Ich musste echt harte Manöver fahren, um an den Lambos, Z4 und Nissan vorbei gehen zu können. Ich hoffe, dass war für jeden der zu Überholenden im Rahmen eines harten fairen Zweikampfs.


    Bei meinem Boxenstopp bin ich dann auf die Soft gewechselt, die ich dann im zweiten Stint auch perfekt im Arbeitsfenster halten konnte. Ab dem Zeitpunkt hieß es volle Möhre nach vorne, wenn da nicht so ein Colin im Lambo im Weg gewesen wäre. Hatte lange nicht mehr so einen schönen Fight, der aus meiner Sicht zu jedem Zeitpunkt fair ablief, auch wenn ein oder zwei Berührungen dabei waren. Nach zwei Runden, an dem ich an seiner Stoßstange klebte, kam ich endlich besser aus der letzten Kurve und wollte mich aus dem Windschatten innen in T1 reinbremsen, doch dann kam doch irgendwie alles anders. Mir ist der Arsch auf Grundeis gegangen, schließlich wollte ich als Gastfahrer niemanden abschießen (Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=cAH8K_hT2xk&feature=youtu.be). Im Endeffekt konnte ich mich in der Runde in der Dunlop-Kehre hart reinbremsen und vorbei gehen. Ich konnte meine Linie nicht ganz halten und es kam zum Kontakt, aber ich glaube das war alles hartes faires Racing. In T1 und T2 sind wir dann noch nebeneinander gefahren, aber ich war endlich vorbei. Ab dem Zweitpunkt hab ich dann nochmal Gas gegeben und konnte auf die Spitze noch ein wenig mehr als 10 Sekunden aufholen, was aber nichts mehr gebracht hat.


    Fazit: Ein super cooles Rennen, musste ich ordentlich durchs Feld pflügen nach meinem Patzer am Anfang. Schöner Einstand, der eine Menge Spaß gemacht hat. Würde gerne die Liga beenden, muss aber sehen, wie es mir Samstags passt. Meistens bin ich eigentlich unterwegs, aber vielleicht kann ich das ja einfach nach hinten verschieben. Ihr könnt mir erstmal die Gewichte aufs Auto schnallen ;)

  • Sry Max, hab nicht dran gedacht das dass eng wird. Wolte meinen Platz verteidigen, du bist aber doch deutlich schneller!


    Aber nice fights mit dir!


    Schönen Sonntag noch!


    Alles gut :) - Ich dachte nicht, dass der Lambo nochmal ne ganze Wagenlänge gewinnt, wenn ich aus deinem Windschatten rausfahre. Im Endeffekt hast du alles richtig gemacht. Als ich gesehen habe, dass Sven aus der Box kommt, hätte ich gedacht, dass wir bis zum Bremspunkt schon lange an ihm vorbei sind und ich dich innen anbremsen kann. Dadurch das Sven dann auf der Seite war, musste ich mir was Neues überlegen. Eigentlich hätte ich schon früher vom Gas gemusst, aber das ging alles so schnell :D - bin froh, dass wir alle drei da gut durchgekommen sind.

  • Qualifying: P3


    Rennergebnis: P1


    Boxenstopps: 1, Runde 19 auf Softs, 63l getankt


    Vorbereitung: Wahrscheinlich eines der Rennen, auf die ich am wenigsten vorbereitet war. Die Woche vor der Rennwoche hat mir die Motivation, zur Rennwoche dann die Zeit gefehlt. War froh, dass ich noch 2h gefunden hatte, meine Runden zu absolvieren. Die Neuen (oder Gaststarter, wie auch immer) in den McLaren 650s waren sauschnell, schlichtweg besseres Setup und allgemein bessere Vorbereitung. Es sah zwar dann nicht ganz so düster, wie in der normalen Zeitentabelle aus, aber ich war nicht ansatzweise an deren Pace. Als ich die Zeiten gesehen hab, war mir schon klar, dass ich hier nichts auszusetzen hatte. Normalerweise. Unter normalen Umständen. Aber an diesem Tag war nichts normal, das Wetter schon gar nicht, doch dazu später mehr.


    Qualifying: Ich ging mit der Erwartungshaltung P4 rein, also hinter den 3 neuen McLaren wollte ich schon starten. Ich fuhr im Gegensatz zu vielen anderen immer nur eine Hotlap und holte mir dann jeweils frische Reifen, es wurden 3 Runs. Die erste Runde war grundsolide und schob mich zunächst auf P1. Als dann die 650s sich einfuhren, wurde ich weiter nach hinten gereicht. Die zweite Runde war nur eine minimale Verbesserung, trotz besserer Gripverhältnisse. Hatte vor dem letzten Run etwa eine halbe Sekunde Rückstand auf P2, also gab nochmal alles. Ich lies direkt nach der Boxenausfahrt Reini vorbei, konnte allerdings auf Grund eines herannahenden McLaren nicht genug Platz lassen für meine Hotlap und fuhr ihm im letzten Sektor auf, verlor dadurch nochmal rund 3 Zehntel. Hatte noch kurzzeitig die Hoffnung, dass er abbrechen würde, was er aber nicht tat. Hab mich natürlich geärgert, aber war ja letztenendes mein Fehler. P3 am Ende mit 1:55:941 und eine halbe Sekunde Rückstand auf P1, eine ungewohnte Situation für mich (gerade weil keine Gewichte), aber eigentlich recht zufrieden.


    Rennen: Am Renntag sollte mir das Wetter in die Karten spielen, der Himmel war dunkel und Luft sowie Strecke dementsprechend kühl. Unter normalen Bedingungen war mir bewusst, dass ich langsamer als der Rest der Top 4 bin. Also entschied ich mich zu "gamblen" (oder zu deutsch würfeln :megusta: ) und setzte als einer der wenigen auf die Softs zum Rennstart. Da ich keinerlei Erfahrung mit diesen Reifen im Longrun hatte, entschied ich mich spontan zu entscheiden, wie die Strategie später aussieht und nahm Sprit für die Hälfte des Rennens mit. Meine Konkurrenten um Rudolph, Wandel und Walther entschieden sich alle für die Mediums. Dank des Ferrari Raketen-Starts konnte ich mich gleich in Turn 1 neben den Führenden setzen, dank der weichen Reifen konnte ich die Führung in die nächste Kurve übernehmen und ich führte das Feld an, bis hierhin perfekt. Danach spielte ich den Performance-Vorteil weiter aus und baute mir ein Pölsterchen von Rund 4 Sekunden auf meinen Verfolger Rudolph. Ich pushte was das Zeug hielt und fuhr gute, konstante Rundenzeiten. Ab Runde 10 circa begannen die Reifen nach und nach einzubrechen, der Vorsprung schrumpfte, aber nicht so deutlich, wie ich gedacht hätte. Von hieran begann ich auch zu überlegen, wie ich das Rennen weiter bestreite. Es gab 2 Möglichkeiten: Runde 15-16 Stop auf Medium, dadurch aber Gefahr eines Overcuts laufen durch die bessere Pace des McLaren und eventuellen Verkehr; ODER Runde 19 Stop auf Soft, eventuell Undercut nutzen und das Polster irgendwie ins Ziel retten. Ich entschied mich für Variante 2 auf Grund der nicht so stark nachlassenden Pace der Softs, nur hatte ich den Gripzuwachs nicht bedacht. :facepalm:


    Als ich in Runde 19 an die Box fuhr, war der Abstand bereits nur noch bei etwas mehr als 2 Sekunden gewesen. Ich wusste, die nächsten Runden werden essentiell wichtig. Zu meinem Glück bin ich vor 2-3 im Kampf befindlichen Autos auf die Strecke gekommen und von da an gepusht wie sonstwas, ohne die Reifen zu sehr leiden zu lassen. Rudolph kam ewig nicht an die Box, womit ich eigentlich mit einem Stop auf Softs rechnete. In Runde 23 übernahm ich dann wieder die Führung, mit einem Vorsprung von rund 10 Sekunden, zu meinem Überraschen hatten sich die Ingenieure bei McLaren für Medium entschieden. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass der Coup möglich war. Ich wünschte mir immer mehr, dass endlich der Schlusspfiff ertönt... ähh die Zielflagge geschwenkt wird. Bis ungefähr 7 Runden vor Schluss konnte ich den Vorsprung über der magischen Grenze von 10 Sekunden halten, was mich weiterhin optimistisch stimmte. Die Reifen waren aber zunehmend am Ende und ich wurde langsamer. 3 Runden vor Schluss machte Rudolph hinter mir nach der schnellen Schikane vor Start/Ziel einen Fehler, ich war 15 Sekunden vorn und cruiste von da an dem doch wirklich unerwarteten Sieg entgegen. Hat sich noch besser angefühlt als Zandvoort letzte Saison.


    Fazit: Wenn man ein Rennen mit der Erwartungshaltung P4 gewinnt, dann ist das Gefühl großartig. Gerade weil ich es durch eigene Strategie-Entscheidungen und eben Konstanz für mich entschieden hab und nicht über die Pace. Aber die Neuen haben gezeigt, was geht in diesem Spiel. Wie kompetetiv andere Ligen sind (auch im Gegensatz zu uns). Das wird bockschwer, die mit einer ähnlich schlechten Einstellung/Motivation erneut auf einer Strecke zu schlagen, dazu bedarf es ab jetzt viel mehr Hingabe. Der nächste Lauf wird sicher nicht einfach in Spielberg, dort geht es vermutlich um Schadensbegrenzung durchs Zusatzgewicht. Ansonsten muss ich sagen, dass es mit 14 Leuten wirklich deutlich mehr Spaß macht, als mit 8. Das hat man gemerkt, auch wenn ich keine direkten Duelle hatte. Hoffe wir können diese tolle Teilnehmerzahl beibehalten, dann warten ein paar richtig geile Rennen auf uns. Wir sehen uns in Österreich, Heimrennen von meinem Teamkollegen, der dort hoffentlich auftrumpfen kann. ^^

  • Vielen Dank an alle Teilnehmer insbesondere an die "neuen" Fahrer, dass wirklich alle da waren die sich vor kurzem angemeldet und eingetragen hatten!


    ...
    Aber die Neuen haben gezeigt, was geht in diesem Spiel. Wie kompetetiv andere Ligen sind (auch im Gegensatz zu uns)...


    Musst doch nur etwas ruhiger machen Danny, dann ist es auch bei uns für dich kompetetiver. ;)


    Quali: P10


    Rennen: P7


    Boxenstopps: 1, Runde 20 auf Softs, 60 Litro Primasprit


    Qualibericht: Schon unter der Woche in den freien Trainingssessions wurde schnell klar, wie schnell man sein kann. Das neue Team nutzte den bis dato in unserer Liga wenig gefahrenen McLaren 650S und zeigt gleich wozu auch dieses schöne Gefährt in der Lage ist. Also ging ich auch mit den Erwartungen eines hinteren Startplatzes aus. So kam es dann auch und eine Top 10 Startplatzierung konnte gerade so ergattert werden. Leider immer wieder in den Verkehr gekommen, da die McLaren-Fahrer immer noch dringend vorbei mussten in meiner Hotlap. :burn:


    Rennbericht: Vorab überlegt auch ich mir mit welcher Reifenmischung ich fahren soll/kann. In den freien Trainings fuhr ich auch einen Longrun mit Softs und war relativ zufrieden. Den Longrun mit den Mediums hatte ich abgebrochen, da ich mit diesen gar nicht mehr zurecht kam. Da es in Monza letztes Rennen bei vielen sehr gut lief mit den Softs, wagte ich es und entschied mich auch für diese Variante.
    Ähnlich wie in der letzten Saison startete ich mit meiner Taschenrakete in dieses Rennen und konnte 3 Plätze in der ersten Runde gutmachen. So schob ich mich unter anderem auch an Reini Brandner vorbei und hatte dann P7 inne. Da ich noch nicht ganz im Rhythmus war und einfach keinen Bock hatte von der Strecke geschoben zu werden ließ ich Reini vorsichtshalber wieder passieren. Er hatte spätere Bremspunkte als ich und so wurde der klobige Nissan immer riesig im Rückspiegel. Godzilla lässt grüßen. ;)
    In den nächsten Runden kam ich dem vor mir liegenden Clemens Fida immer näher, weil dieser wohl ein wenig den Acker pflügte, als auch Kaltverformung erleben musste. Kurz nach Rennstart und seinem Kiesbettausflug hatte ich Alexander im Schlepptau, der dank 60kg höherem Erfolgsgewicht an mir nicht vorbei gehen konnte. Gegen Ende des ersten Stints konnte man sehen wie Clemens das ein oder andere mal gekonnt durch die Kurven driftete. Das kostete natürlich Zeit und so kam ich immer näher. Ich setzte mich auch einmal neben ihn vor der Warsteiner Kurve, aber die gemeinsame Kurvenfahrt und leichte Berührung nutzte leider der Hintermann aka Alex aus und schob sich zwischen uns. Weiter ging es im Dreigespann weitere Runden. Ausgangs der Mercedes Arena fuhren beide nebeneinander und Clemens nahm eine sehr enge (zu frühe) Linie für den anschließenden Rechtsturn während Alex die weite Linie nehmen musste. Das hielt ich für meine Chance da beide nicht unbedingt die Ideallinie fuhren. Mittig wollte ich dann beide oder zumindest den Audi von Alex kassieren, doch dieser wollte natürlich auch nicht weiter rausgetragen werden als unbedingt nötig. Dazu noch seine langsamere Beschleunigung aufgrund des Erfolgsgewichtes und schon gab es von mir den unvermeidlichen Ditscher an die Heckschürze. Er stand quer, ich wartete und wartete und wartete, bis der Herr es mal geschafft hatte sein Auto wieder auf Kurs zu bringen. :P Mund abwischen, normaler Rennunfall.
    Von da an passierte nicht mehr so viel. Ich ging kurz darauf an die Box. Alex kurze Zeit später auch. Warum genau ich dann vor ihm war mit mehreren Sekunden Vorsprung weiß ich nicht mehr.
    Zwischendurch überholte uns noch Max in seinem McLaren der wohl irgendwo in den ersten Runden einen gröberen Fahrfehler gemacht haben musste. Er fuhr ran, wartete auf eine günstige Gelegenheit und fuhr vorbei.
    In den letzten Runden konnte ich noch Sven überholen, welcher zuvor die Mauer ein oder zwei mal nach der Warsteiner geküsst hatte.


    Am Ende war es P7 und durchweg ein spannendes Rennen. Gerne weiter so! :thumbup:

  • Dieses Thema enthält 4 weitere Beiträge die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.