Saturday League: Saisonfazit

Ajax Dauerstramm


Mit einem Punkt musste sich das Team von Ajax Dauerstramm gegen die anderen auf den letzten Platz einordnen. Beide Neulinge Nightmare und BL4CKM4N30 hatten entsprechend einen schwierigen Start in der Saturday League. Beide Fahrer mussten sich mit den Autos noch anfreunden und so hat es für das Team leider nicht dafür gereicht, mehr als einen Punkt zu holen. Dies geschah am ersten Rennwochenende für das Team in Monaco mit Nightmare.

Bl4cKM4N30 „Es war einfach eine Erfahrung… mehr kann ich von meiner Seite aus nicht sagen.“


7up


Das neu gegründete Team „7up“ - auch mit zwei neuen Fahrern - hatte es in der vergangenen Saison nicht unbedingt einfacher gehabt. Während Pakicevic für das Team noch 2 Punkte mitnehmen konnte, blieb Fabio leer aus. Dies führte dazu, dass sich das Team nur auf P9 einordnen konnte.


Newcomer Racing


Wie der Name schon sagt: Zwei neue Fahrer, ein neues Team. Newcomer Racing konnte sich mit seinen Fahrern jannikf1 und M00nLup0 auch mit zwei Punkten auf P8 einordnen. Auch hier mussten sich beide Fahrer erst einmal einfinden. Die wenigen Punkte resultieren vielleicht auch aus den wenigen Teilnahmen der beiden Fahrer. Vielleicht wäre da mehr drin gewesen.


Jannikf1: „Das Newcomer Racing Team, wie man am Namen erkennen kann, ist seit der letzten F2 Saison neu dabei. Ich hatte, um ehrlich zu sein, echt mit dem Niveau der ganzen Ligen und deren Fahrer zu kämpfen. Aber man findet ja schon irgendwie rein, auch wenn es nicht zu Punkten gereicht hat.

Ich blicke auf eine sehr ereignisreiche Saison zurück, in der ich sehr viel gelernt habe und das Können der gesamten Fahrer zu schätzen weiß!

Ich bedanke mich bei dem gesamten Team der Simrc und vor allem den Ligaleitern und freue mich auf das nächste Jahr und die kommende Saison!“


2nd Gear


Das zuvor noch unter dem Namen „Second Gear“ bekannte Team erhielt mit der neuen Saison einen neuen Namen. „2nd Gear“ hat seine beiden Fahrer Fubar und JaNn0rRiz0r behalten. Das Team konnte seine Erfolge der Saison 19.2 nicht fortsetzen. Mit gerade mal 10 Punkten schaffte das Team nur Platz 7. Im Vergleich zur Saison 19.2 sind das sage und schreibe 73 Punkte weniger. Dies lag aber wohl an den wenigen Teilnahmen der beiden Fahrern. Von 4 Rennen sind beide Fahrer nur an 2 Rennwochenenden dabei gewesen. Wenn man sich den Erfolg der Saison 19.2 anschaut mit P4, dann wäre hier auch mehr drin gewesen.


Bahnpsychos


Für das neu gegründete Team „Bahnpsychos“ war es keine einfache Saison. Während mit Feuermaster das Team einige Punkte holen konnte, durfte der Pendler nach dem Hockenheim-Rennen nicht mehr für das Team starten. Die FIA sperrte den zweiten Fahrer des Teams für den Rest der Saison. Somit musste Feuermaster das Team alleine führen. Er holte für das Team 22 Punkte und das Team konnte sich auf P6 einordnen. Aufgrund dieser Umstände ein gutes Ergebnis fürs Team. An dieser Stelle müssen wir auch Feuermaster loben, der das Team nicht aufgegeben hat und bis zum Schluss unterstützt hat. Dennoch sind die Gefühle im Team recht gemischt.


Feuermaster: „Nachdem wir uns entschlossen hatten, unter dem Bahnpsychos-Banner an den Start zu gehen, waren die Erwartungen nicht wirklich groß. Schon in Hockenheim war klar, dass es darum ging, einen Platz im Mittelfeld anzustreben. Das Quali hätte besser laufen können als P6 und P14. Das konnte man nicht ändern. Beim Hauptrennen wurde klar, dass es sehr schwer werden würde, vorne mitzukämpfen. Nicht nur durch den Regen bedingt. Am Ende konnte ich trotz Kontroversen beim Safety Car P7 im Hauptrennen holen. Leider konnte Pendler die Zielflagge nicht erreichen. Im Sprintrennen ging es darum wieder Punkte zu holen. Dies gelang leider nur mit einem Wagen. Am Ende waren P7 (Feuermaster) und P14 (Der Pendler) das Ergebnis.

Ein paar Tage später kam die Schock-Nachricht. Der Pendler wurde für den Rest der Saison gesperrt. Somit konnte man nur noch mit einem Wagen punkten.

Als nächstes war Monaco am Start. Im Quali reichte es nur für P7. Im Hauptrennen zitierte ich mich durch den Regen auf P8. Die gute Nachricht: Pole fürs Sprintrennen. Im Rennen schien es darauf hinauszulaufen, einen Podiumsplatz zu ergattern. Doch während des Rennens wurde der Druck durch Nord Racing irgendwann so groß, dass Valle an mir vorbeiging. Das Resultat: P4 mit gemischten Gefühlen.

In Japan hätte es besser laufen sollen – dies war leider nicht so. Im Quali noch einen akzeptablen 9. Platz geholt. Der Horror fing im Hauptrennen an. P12 aufgrund eines Flügelschadens. Im Sprintrennen wurde es noch schlimmer. Dort gab es ein DNF. Ein Renntag zum Vergessen.

Eine Saison, die definitiv ab und an mal erfolgreich war, aber gegen Ende in den Keller ging.“


Keine IDEEEEEEEE


Neues Team, neue Fahrer. Mit 94 Punkten erreichte das Team P5. An sich ein gutes Ergebnis, wenn man nicht im Kopf hat, dass nur Theo36king die Punkte geholt hat. Divitius konnte leider an allen Rennwochenenden nicht teilnehmen. Mit ihm hätte man durchaus um die Konstrukteurs-WM kämpfen können. Dennoch konnte man einen kleinen Erfolg mitnehmen. Für Theo36king reichte es für die Vizeweltmeisterschaft. Er konnte mit einer sehr starken Performance überzeugen und mit gerade mal 23 Punkten weniger musste er sich gegen Speeder geschlagen geben. Das Team hat die Möglichkeit sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurs-WM zu kämpfen. Die Reaktion von Theo36king war dem entsprechend durchaus positiv.


Theo36king: „Die Pace war insgesamt sehr stark und wäre ich alle Rennen mitgefahren, hätte es bestimmt für die WM gereicht.“


Rasende Reporter F2


Das Team galt als der Favorit sowohl für die Fahrer-WM als auch für die Team-WM. Denn im letzten Jahr gewann das Team die Konstrukteurs-WM. Für die Saison 19.3 hat es dennoch nur für P4 gereicht. Die Gründe: Micha90play konnte aufgrund seiner Teilnahme an der ACC Liga nur am ersten Rennwochenende Teilnehmen. Außerdem waren nicht alle Ergebnisse von Pera mit Erfolg gekrönt, wie man es vielleicht erwartet hat. Dennoch konnten Pera und auch Micha mit einer starken Pace überzeugen. Es fehlte einfach die Konstanz. Sowohl die Fahrer-WM als auch die Team-WM wäre für das Team möglich gewesen.


Team Rote Laterne


Mit den beiden Fahrern Ju56 und RictexHD, hatte das Team starke Fahrer gehabt. Mit beiden Fahrern konnte das Team um die WM kämpfen. Weiter als P3 ging es aber nicht. Mit nur gerade mal einem Punkt musste sich das Team gegen Nord Racing geschlagen geben. So reichte es „nur“ für P3. Das Team konnte mit einer starken Pace und einem guten Fahrzeug überzeugen. Sollte das Team so nächste Saison an den Start gehen und beide Fahrer alle Rennen mitfahren, dann ist das Team für den WM Kampf zu berücksichtigen.


Ju56: „Am Anfang wollten RictexHD und ich ein bisschen Spaß haben bei F2. Wir wollten nicht vorne mitfahren, nur ein bisschen Spaß haben. Wir haben aber schnell gemerkt, dass wir relativ schnell sind und ganz vorne mitfahren können. Ich habe dann in Monaco das Sprintrennen gewonnen und war in der WM ganz vorne. RictexHD konnte leider nicht in den letzten beiden Rennen mitfahren, weil er ein Kartrennen hatte. In Japan war ich dann auch gut schnell unterwegs, aber speeder und Theo waren einfach schneller. Deswegen hat es nur für P3 gereicht. In der Team WM waren wir gut dabei. Ich denke, wenn RictexHD die letzten beiden Rennen mitgefahren wäre, wären wir noch ein Platz weiter vorne.

Wir hatten sehr viel Spaß bei der Saison und ich freue mich schon auf die nächste F2 Saison. Ich hoffe, dass RictexHD und ich nächste Saison wieder als Team Rote Laterne antreten werden.“


Nord Racing


Das Team Nord Racing hatte in der letzten Saison P3 erreicht - mit einer konstanten guten Leistung. An diesen Erfolg wollte das Team anknüpfen und vielleicht sogar noch ein wenig weiter nach oben klettern. Auch in dieser Saison überzeugten beide Fahrer (Valle und Cvbby) mit einer konstanten guten Leistung. Es konnte fasst immer gepunktet werden, es gab nur einen Ausfall zu verzeichnen und Podiumsplätze wurden eingefahren. Das Team hat es verdientermaßen auf P2 geschafft und ist daher Vizemeister geworden. Dementsprechend positiv gestimmt waren beide Fahrer.


Cvbby: „Allgemein kann ich recht zufrieden sein mit dem Ergebnis der Saison. P6 in der Fahrer-WM und P2 in der K-WM. Dennoch gab es leider ein paar Rennen, welche mir überhaupt nicht gefallen haben und welche mich im WM-Kampf etwas zurück gehauen haben. Vor allem bin ich über meine Ergebnisse in Deutschland unzufrieden. In Deutschland habe ich das Experiment gewagt, mit einer Woche Übung auf ein Wheel mich an F2 zu wagen. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es keine gute Entscheidung war. Außerdem gab es im Hauptrennen von Monaco leider eine unglückliche Situation zwischen meinem Teammate Valle und mir, welchen ich in Mirabeau in die Wand gedrückt habe. Zwar habe ich dadurch mein einziges Podium in dieser Saison erreicht, aber dennoch sind Crashes zwischen Teammates nie schön anzusehen. In Japan haben wir es dann noch um einen Punkt geschafft P2 in der K-WM zu verteidigen.

Ich freue mich schon auf die nächsten F2-Rennen im neuen Game, wo ich dann endgültig vom Pad aufs Wheel wechseln werde und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Valle und mir.“


Valle: „Im großen und ganzen kann ich zufrieden sein mit der ganzen WM. Auch wenn ich zum Schluss durch etwas Pech nicht mehr aufs Treppchen kam. Die ersten beiden Wochenenden waren für mich sehr solide und in Singapur konnte ich mir sogar mein erstes Podium sichern. Mein Highlight in der Saison war dann aber der Monaco GP. Dort konnte ich mit guter fahrerischer Leistung mir mein zweites Podium holen und viele Punkte mitnehmen. In Japan konnte ich dann leider den dritten Podiumsplatz nicht mehr angreifen aufgrund eines technischen Defektes und verlor so auch noch den 4. Platz in der WM.


Dallara Racing


Kommen wir nun zum Weltmeister Team. Mit Speeder als erster Fahrer, hatte das Team einen sehr starken Fahrer engagiert. Er hatte die Pace, das Auto und die Motivation um die WM zu fahren. Sowohl für Speeder als auch das Team war klar, hier kämpfen wir um den ersten Platz. Für die Fahrer-WM sah es auch schnell gut aus und für die Team-WM musste man auf die Leistung von Canyon vertrauen. Mit Canyon als zweiten Fahrer hat das Team gepokert. Da Canyon in der F1 nicht ganz überzeugen kann, war das Risiko groß. Doch auch er konnte einige Punkte sammeln und somit gewann das Team die Fahrer-WM und die Team-WM. Beide Fahrer äußerten sich positiv über die Saison; dennoch mit Luft nach oben.


Speeder: „Ich bin mit meiner Leistung in dieser Saison recht zufrieden, aber ich habe immer noch zu viele Fehler gemacht. In Singapur ging schon alles gegen mich, verstärkt dadurch, dass ich die Regeln nicht kannte. In den folgenden Rennen bin ich sehr stark gefahren und ich habe auch viele Rennen gewonnen, trotzdem war immer noch Luft nach oben.

Generell fahre ich mittlerweile lieber F2 als F1, weil die F2 Autos einfach sehr viel Spaß machen und schwierig zu fahren sind. Die neue Saison in voller Länge wird sicher wieder eine gute Erfahrung. Ich freue mich auf eine weitere gute Ligaerfahrung.“


Canyon: „Ich bin mit meiner Leistung in dieser Saison sehr zufrieden. Ich habe es geschafft einige Punkte für mich und das Team zu holen. Mit dem 4. Platz in Deutschland war ich überaus glücklich, auch wenn ich weiß, dass ich da einen kleinen taktischen Fehler gemacht habe. Ein Podiumsplatz war da sogar drin. Natürlich ist noch Luft nach oben. Die Konstanz war bei mir gegeben und ich bin gespannt, ob ich nächste Saison so weiterfahren kann oder mich vielleicht sogar verbessern kann.

Die Aussicht, wieder als zweiter Stammfahrer neben Speeder beim Dallara Racing Team an den Start zu gehen, stimmt mich optimistisch auf die nächste Saison.“


So wie die vergangene Saison endete, so kann es gerne in der nächsten Saison weiter gehen. Aktuell ist noch unklar, ob die Serie uns weiterhin erhalten bleibt; wir hoffen mal auf das Beste.


Schon bald beginnt die neue F1 Friday und Sunday League. Wir hoffen, euch dort auf und neben der Strecke wieder begrüßen zu dürfen. Bis dahin bleibt gesund.


Mit besten Grüßen aus der Redaktion


John