Friday League: Spannender Showdown beim Großen Preis von Brasilien

Die vier Hauptcharaktere in Brasilien: spawnieSTAR, rocketship76, TodesHoernchen und tbschmd.


Entscheidender Zweikampf um den Sieg blieb aus


Auch wenn es während des gesamten Rennens selten eine größere Lücke als 3 Sekunden zwischen den erst- und zweitplatzierten gab, so kam es leider nie zu einem wirklichen Zweikampf um den Sieg. Im ersten Stint machte rocketship76 ordentlichen Druck auf spawnieSTAR, konnte ihn sogar zwischenzeitlich überholen und alles sah nach einem spannenden Kampf bis zur Zielflagge aus. Beim Boxenstopp wurde rocketship76 allerdings vom Renault Team behindert, Fubar blockierte bei seiner Rennaufgabe die Ausfahrt von rocketship76, dieser verlor deshalb entscheidende Sekunden im Zweikampf mit spawnie. Im Anschluss konnte sich tbschmd hinter spawnieSTAR setzen, der Abstand blieb allerdings im kompletten zweiten Stint ungefähr gleich, sodass tbschmd keinen wirklichen Angriff auf spawnieSTAR starten konnte. Dieser holt sich damit seinen siebten Saisonsieg.


Kampf um Vize-Weltmeisterschaft geht in die finale Runde


Während am Titel von spawnieSTAR schon lange niemand mehr zweifelte, umso spannender wird es im Kampf um den Vize-Weltmeistertitel. Die beiden Konkurrenten um den Titel, TodesHoernchen und rocketship76, lieferten sich in Brasilien über nahezu die komplette Renndistanz einen erbitterten Kampf, welcher erst in der letzten Runde entschieden wurde.

Nachdem rocketship nach seinem deutlich längeren Boxenstopp hinter TodesHoernchen zurückfiel, klemmte sich dieser anschließend ins DRS Fenster von TodesHoernchen. Über einige Runden blieb rocketship dicht dran, konnte sich aber nicht in die Position bringen TodesHoernchen wirklich anzugreifen. Nach einem ersten Angriff in Runde 23, welchen TodesHoernchen abblocken konnte, versuchte es rocketship in Runde 33 erneut, diesmal erfolgreich. In Runde 34 erlaubte sich TodesHoernchen dann auch noch fast einen Dreher, er konnte seinen Ferrari gerade so noch abfangen. Somit ging er mit einer Sekunde Rückstand in die vorletzte Runde, in welcher TodesHoernchen dann allerdings zauberte. Er kämpfte sich wieder bis auf eine halbe Sekunde an rocketship heran, konnte dann in der letzten Runde einen finalen Angriff starten, mit Erfolg!

Mit dem dritten Platz kann TodesHoernchen seinen Vorsprung auf rocketship76 vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi auf 8,5 Punkte ausbauen.


VSC Phase nach heftigen Startunfall


Kurz nach dem Rennstart wurde das Feld zunächst durch eine kurze VSC Phase eingebremst. Nach dem Start kamen sich in Kurve 3 peralicous und Simu etwas zu nahe, nach einem Kontakt touchierte peralicous links die Streckenbegrenzung, beschädigte sich dabei seinen Frontflügel. Dahinter versuchte Thuwyn anschließend den etwas langsameren Simu auszuweichen, sein Versuch nach rechts über die Wiese auszuweichen erwies sich recht schnell als schlecht. Bei 250 km/h auf der Wiese verlor er die Kontrolle über seinen Red Bull, knallte Fronttal gegen einen Reifenstapel, wobei es seinen Boliden komplett zerlegte. Im Anschluss an diesen Unfall gab es dann die kurze VSC-Phase, bis der Red Bull von Thuwyn geborgen wurde.


Target: Podium festigt Platz zwei in der Konstrukteurs WM


Für das Team "Target: Podium" gab es nach dem Rennen in Brasilien einen Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Nachdem bereits letzte Woche das vorzeitige Saisonende von "DerMinGamSven" bekannt wurde und Salva nach einem technischen Defekt kurz vor dem Rennstart nicht am Rennen teilnehmen konnte, war die Null-Nummer für das Team "Russian Time" perfekt. Mit den 20 Punkten aus Brasilien steht damit nun fest: "Target: Podium" kann in der Konstrukteurs WM nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden. Ein Ziel bleibt allerdings weiterhin unerfüllt: Pascalus wartet weiterhin auf sein erstes Podium in der SimRC. Nachdem er dies vor der Saison als sein großer Saisonziel ausgerufen hatte, bleibt ihm nur noch der große Preis von Abu Dhabi um dieses zu erreichen. Mit 44 Punkten aus 10 Rennen steht er in dieser Saison allerdings auch deutlich schlechter da als noch in der vorherigen Saison. Damals hatte Pascalus nach 10 Rennen 70 Punkte auf seinem Konto.


Für diejenigen, die sich das ganze Rennen gerne nochmal in voller Länge (und mit allen 31.642 Rucklern) anschauen möchten: HIER geht es zur Wiederholung.




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