Sunday League: Saisonrückblick 2018.2


Mercedes macht Hausaufgaben, Stützräder GT nutzt seine Chance


Die Sunday League Saison 2018.2 wurde im Wesentlichen vom Konkurrenzkampf zwischen Mercedes AMG und Stützräder GT in der Konstrukteurs WM geprägt. Während sich Mercedes in dieser Saison wohl im Kern auf die Fahrer WM konzentrieren wollte, obwohl diese bereits spätestens nach dem 3. Saisonrennen entschieden war, wusste Stützräder GT diese Chance für sich zu nutzen: Am Ende der Saison gewann man verdient den Konstrukteursweltmeistertitel.

In der Fahrer WM hingegen konnte spawnieSTAR seinen Titel verteidigen, bereits drei Rennen vor Saisonende machte er seinen dritten Weltmeistertitel perfekt.

Aber werfen wir einen Blick auf die Saisons der einzelnen Teams.




Beginnen wir, wie in der Friday League, am Ende des Feldes. Das Team "Speeding since 1991" mit ihrem Partner Red Bull steht sprichwörtlich vor dem Scherbenhaufen einer Saison. Während man sich vor der Saison durchaus im Mittelfeld eingeschätzt hat, gab es in der Saison ein böses Erwachen für das Team. Ob es letztendlich an der Performance am Auto fehlte oder die Fahrer einer der Gründe waren, ist schwierig zu sagen. Eine deutliche Sprache sprechen jedoch die Zahlen: Von 20 möglichen Rennteilnahmen, nahmen die Stammfahrer an lediglich 13 Rennen teil, von diesen 13 endeten 9 in einem DNF. Alleine sechs davon gingen auf das Konto von Autspeeder, bei sechs Rennteilnahmen macht das eine DNF Quote von sauberen 100%. Eine Zahl, auf die er mit Sicherheit nicht stolz sein wird. In einem Interview mit uns blickten die beiden Fahrer noch einmal auf die Saison zurück:

Autspeeder: "Für die SimRC war ich diese Saison doch bei weitem zu unkonstant. Ich weiß nicht, wie oft ich ins Ziel gekommen bin, aber vielleicht 5 mal aus 20 Rennen. Wenn man so oft ausfällt, muss man sich auch keine Sorgen um Punkte machen. Ich bin einfach von Rennen zu Rennen gegangen und habe versucht so viele Punkte wie möglich zu holen. Von der Rennpace her bin ich auf einem guten Level, Qualy ist jedoch unterirdisch. Ich starte meistens in den hinteren Reihen, kämpfe mich dann Stück für Stück vor und scheide dann aus :/.

Für nächste Saison und F12019 nehme ich mir vor konstanter und Overall auch noch ein Stück schneller zu werden, die Balance Sektion beim Setup fällt ja auch weg, das könnte etwas helfen.

Insgesamt hat es mir extrem Spaß gemacht und ich hoffe, ich kann auch im nächsten Jahr solche geilen und fairen Zweikämpfe führen. Vielleicht wirds auch was mit einem Podium oder einem Sieg, mal schauen!"

Sindre: "Es war meine erste richtige Online-Erfahrung und ich habe mich (so denke ich) ganz gut geschlagen. Auf meinen präferierten Strecken habe ich eine ganz gute Pace an den Tag gelegt, hab jedoch noch viel zu lernen. Ich bin froh, dass ich wenigstens 2 mal in die Punkte fahren konnte. Für die nächste Saison heißt es mehr trainieren und mehr angreifen. Ich freue mich auf die kommende Saison und auf die neuen Fahrzeuge! Mein Ziel für die nächste Saison: Öfters in die Punkte fahren."

Am Ende stehen auf dem Punktekonto des Teams 14 Zähler und dementsprechend der letzte Platz in der Konstrukteurs-WM, in der Fahrer WM gab es die Plätze 21 und 15. Die Zukunft des Teams ist bisher unklar.


Für das Team "No Budget Racing" sollte es mit dem letztjährigen Konstrukteursweltmeister Ferrari an ihrer Seite in dieser Saison weit nach oben gehen. Stattdessen, ging es jedoch eher weit nach unten. Der klare Knackpunkt, warum es in dieser Saison alles andere als gut gelaufen ist, ist wohl der große Trubel, der um das Team durch seinen Ex-Fahrer LeFlixx entstanden ist. Es war zwar bereits aus der letzten Saison bekannt, das LeFlixx nicht zu der "einfachen Kategorie" an Fahrern gehört, trotz dessen entschied man sich beim Team aber für die Fahrer LeFlixx und Ryuu. Der Saisonstart verlief zunächst auch ganz in Ordnung, in den ersten drei Rennen gab es 30 Punkte für das Team. Dann begannen bereits die ersten Probleme, beim fünften Saisonrennen in Russland hatten die Stammfahrer des Teams bereits 6 DNS gesammelt, was nicht zur Freude von Ferrari war. Beim Großen Preis von Japan kam es dann zur endgültigen Eskalation im Team. Im Rennen versuchte LeFlixx mit einem Kamikaze Manöver Barack Afgana zu überholen, wobei er seinen Boliden stark beschädigte und das Rennen nicht beenden konnte. Auch sein Teamkollege Ryuu kam nicht ins Ziel. Zu allem Überfluss entschied die Ligaleitung nach dem Rennen, das LeFlixx bis zum Start der neuen Saison 2019 vom Ligabetrieb suspendiert wird. Für das Team war das eine Art Todesstoß.

Aufgeben wollte man die Saison aber nicht, so hatte das Team bereits ein Rennen später einen neuen Stammfahrer verpflichtet, TodesHoernchen. In seinem ersten Rennen zerstörte dieser aber gleich, an vielversprechender Position liegend, sein Auto. In den letzten drei Rennen konnte das Team lediglich noch 2 Punkte sammeln, was in Addition mit den 30 Punkten aus den ersten drei Saisonrennen eine Gesamtausbeute von 32 Punkten machte. In einer offiziellen Pressemitteilung wandte sich das Team nach der Saison an die Fans:

"Benvenuto Tifosis

Die zweite Saison ist vorüber und sie war eine reinste Enttäuschung für uns wie für euch! Wir hatten in dieser Saison leider zu viel Unruhe in den eigenen Reihen als das wir uns richtig auf das Rennfahren konzentrieren konnten.

Man muss die Fehler von dieser Saison klar ansprechen, damit wir in der nächsten Saison neu angreifen und zu alter Stärke zurückkehren können! Als ersten Punkt muss man sagen, wir hatten zu viele Fahrerwechsel bzw. die Stammfahrer glänzten mit Abwesenheit, dies wird klare Konsequenzen zur Folge haben zur nächsten Saison.

Als zweiten Punkt muss man die fehlende Konstanz erwähnen, wir holten den Newcomer TodesHoernchen, um zu alter Stärke zurückzukehren. Leider war er im Rennen mehr mit dem Mauerküssen beschäftigt, als Punkte zu holen. Aber man muss klar sagen, er hat den Speed, um vorne anzugreifen, muss aber weiter an sich arbeiten. Ob wir mit TodesHoernchen weiterarbeiten, steht noch in den Sternen, aber wir werden ihm unterstützend zur Seite stehen. Ryuu dagegen wird wohl höchstwahrscheinlich das Team verlassen.

Das dritte Problem war der fehlende Speed vom Wagen her, da unsere Updates nicht die nötige Wirkung erbracht haben, dies müssen wir über den Sommer für das neue Auto in den Griff bekommen. Die schlechten Leistungen haben zur Folge, das uns Maurizio Arrivabene nach dieser Saison verlassen wird, aber wir wünschen ihm in der Zukunft nur das Beste!

Neuer Teamchef wird Mattia Binotto und erhoffen uns eine klare Steigerung zur neuen Saison!

Aber jetzt zurück zu euch den besten Fans der Welt, wir danken euch für eure nie aufhörende Unterstützung und diese erhoffen wir uns auch zur neuen Saison.

Grazie Mille!"


Kommen wir zum Team "Schwarzer Gürtel F1". Da das Team zu Saisonstart noch mit heftigen finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, konnte das Team an den ersten zwei Saisonrennen nicht teilnehmen. Erst beim dritten Saisonrennen in Monza konnte das Team dann endlich mit beiden Autos an den Start gehen, und überraschender Weise konnte das Team einen ersten WM- Punkt einfahren. Experten hatten dem Team bereits früh in der Saison den letzten Platz zugesprochen. Doch es kam anders.

In den weiteren Rennen schaffte das Team es dann nur selten, beide Autos in die Startaufstellung zu bringen. In den meisten Rennen war mit Dennis Escobar nur einer der beiden Williams Stammfahrer in der Startaufstellung zu finden. Sein Teamkollege Rolga_Giuliano nahm lediglich an drei der zehn Saisonrennen teil. Trotz all dieser Probleme schaffte es Dennis Escobar, den Williams von "Schwarzer Gürtel F1" Rennen für Rennen in den Punkterängen ins Ziel zu bringen. So sammelte er fleißig einige Punkte für das Team, mit dem Saisonhighlight beim Saisonabschluss in Abu Dhabi, als Dennis Escobar auf dem vierten Platz ins Ziel kam. Durch diesen vierten Platz, welcher zugleich 12 Punkte bedeutete, schaffte es das Team dann noch auf den 8. Platz in der Konstrukteurs-WM.

In einer offiziellen Pressekonferenz ließ Dennis Escobar die Saison nochmal Revue passieren: "Mein Einstieg in die Liga war ohne große Erwartungen - ich wollte einfach nur dabei sein.

Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass ich zumindest im Quali auch etwas weiter vorne stehen kann. Somit bin ich mit meinen Ergebnissen zufrieden, ich hatte ein/zwei Zwischenfälle mit anderen Fahrern, die sich aber sofort geklärt haben. Außerdem möchte ich loben, dass die meistens hier mir gegenüber auf der Strecke immer fair waren. Schließlich kann ich sagen, dass ich hier in der Liga glücklich bin und ich mich freue, nächste Saison wieder im Cockpit zu sitzen."

Die Saison in Zahlen: Das Team sammelte insgesamt 33 Punkte, 32 Punkte davon gingen auf das Konto von Dennis Escobar, welche ihm den neunten Platz in der Fahrer WM einbrachten. Sein Teamkollege Rolga_Giuliano belegte mit einem Punkt den 20. Platz in der Fahrer WM. Die Zukunft des Teams ist bisher noch unklar.


Werfen wir einen Blick auf das Team "Quick & Dirty" mit ihrem Partner Renault. Das Team blickt auf eine recht durchwachsene Saison zurück. Erfolgserlebnisse wie eine Pole Position in Austin wechselten sich ab mit Tiefschlägen wie drei Null Nummern in Ungarn, Japan und Mexico. Zusätzlich drückt eine DNF Quote von 42% die Stimmung im Team herab. Trotz der doch zahlreichen Probleme schaffte es das Team mit den Stammfahrern primaximus und Oktopoden immer wieder wichtige Punkte zu sammeln, wie z.B. beim 2. Saisonrennen in Belgien, wo man mit den Plätzen fünf und sechs starke 18 Punkte sammeln konnte. In einem exklusiven Interview mit uns haben primaximus und Oktopoden noch einmal gemeinsam mit uns auf die Saison zurückgeblickt:

primaximus: "Auch wenn meine Saison nicht so gut verlaufen ist, wie geplant. 2 Events sind mir da schon noch im Kopf geblieben. Da war zum einen mal das Qualifying in Russland. Nachdem wir Schwierigkeiten hatten, auf irgendeine Geschwindigkeit zu kommen, hat uns Russland gezeigt, dass wir doch was drauf haben. Mit letztendlich dem 2. Platz für mich und dem 4. Platz für Oktopoden ein sehr gutes Quali. Anzumerken, dass es ein Front Row Lockout hätte sein können, wenn wir beide nicht einen Zentimeter zu weit herausgekommen wären.

Eine schöne Erinnerung war auch mit HenkeTotal in Japan seinen Abschied für diese Saison zu fahren. Auch wenn das nicht unser Teamname war: We love Henke <3."

Oktopoden: "Ich habe mein Saisonziel und das des Teams leider auch nicht erreicht. Doch es gab sehr wenig Unterstützung von oben für uns. Jedoch gab es den ein oder anderen Moment diese Saison, die mir im Kopf geblieben sind. Da wäre einmal das Qualifying in Russland, das Primaximus schon erwähnt hatte. Überraschend für mich, war die Pole Position in den USA, mehr gibt es dazu aber auch nicht mehr zu sagen. Die Saison war geprägt von vielen Krankheiten für mich, wodurch ich nicht immer fahrtüchtig war. Für nächste Saison erhoffe ich mir weniger Krank zu sein und wenigstens wieder mal im oberen Mittelfeld zu fahren."

Am Ende der Saison steht das Team mit 41 Punkten immerhin auf dem siebten Platz in der Konstrukteurs-WM, auch wenn dies nicht dem Saisonziel des Teams entspricht. Erwähnenswert ist aber nach wie vor die Pole Position von Oktopoden in Austin, was einmal mehr das Potenzial des Teams zur schau stellte. In der Fahrer WM gab es die Plätze 11 und 13.

Das Team wird wahrscheinlich auch in der kommenden Saison in dieser Form wieder an den Start gehen, eine deutliche Steigerung zu dieser Saison dürfte das primäre Ziel sein.


Das österreichische Team "Radler ist kein Alkohol" erlebte eine sehr durchwachsene Saison. Das Team hatte über die ganze Saison einige technische Probleme, so konnte der Fahrer Baby Samurai erst in Russland zum ersten Mal an den Start gehen. Der zweite Stammfahrer im Team, Amphetameme, hatte diesbezüglich weniger mit Problemen zu kämpfen und konnte seine Rennen relativ konstant in den Punkten beenden. Den absoluten Saisonhöhepunkt erlebte das Team beim Saisonfinale in Abu Dhabi. Hier konnte Amphetameme seinen McLaren auf Rang drei ins Ziel bringen. Dieses Ergebnis schob das Team am Ende sogar noch an "Quick and Dirty" vorbei, und man beendete die Saison mit nur zwei Punkte Rückstand auf das "Bennetton Reborn F1 Team" als erster in der zweiten Tabellenhälfte.

In einem kurzen Interview nach dem Saisonfinale äußerte sich Amphetameme wie folgt: "Für mich war diese Saison definitiv spannend. Die Erste, die ich mitgefahren bin, war ja nicht wirklich ernst zu nehmen, aber in 2018 habe ich wirklich viel Energie reingesteckt was man meiner Meinung nach an den Resultaten sehen kann. Freue mich riesig auf die nächste Saison, wobei mein eigentliches Ziel, spawnie legitim zu schlagen leider nun nicht mehr möglich ist."

Am Ende belegte das Team mit 46 Punkten Rang sechs in der Konstrukteurswertung, in der Fahrer WM belegten sie die Plätze 7 und 18. Zusätzlich fuhr Amphetameme einmal auf das Podium.

Dank dem Titelsponsor des Teams wurde das letzte Rennen mit einem gesponserten LKW voller Radler in der Boxengasse gefeiert. Ob das Team nach diesem Happy End noch bestehen bleibt, ist uns leider bisher noch nicht bekannt.


Auf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Saison dürfte das Team "Benetton Reborn F1 Team" mit ihrem Partner Haas zurückblicken. Zwar musste man zu Saisonbeginn mit der Vertragsauflösung von Turbo_Gandalf einiges an negativer Presse sowie interner Unruhe in Kauf nehmen, mit der Neuverpflichtung von Emrah Mujanovic zur Saisonmitte konnte das Team dann auch endlich die Performance des Autos in Punkten widerspiegeln. Der zweite Stammfahrer im Team, Starworx, hatte damit im Laufe der Saison die ein oder anderen Probleme. Zu seiner Verteidigung muss man sagen, das häufig auch technische Schwierigkeiten die Schuld an den Ausfällen trugen. So ähnlich äußerte er sich auch auf die Frage eines Reporters im Rahmen eines Charity Events auf dem Anwesen von Starworx: "Für mich schwer in Worte zu fassen. Hatte ständig mit meiner Hardware zu kämpfen und verwechsle Friday mit Sunday League. Zu viele DNF-Teilnahmen.".

Wenn man auf die Zahlen blickt, kann man diese Aussage auch klar wiedererkennen: Von neun Rennstarts sah Starworx nur drei Mal die Karierte Flagge, lediglich zweimal davon beendete er das Rennen in den Punkten, insgesamt stehen am Ende 10 Punkte auf seinem Konto. Wenn man diese Zahlen dann noch mit den Zahlen seines Teamkollegen Emrah Mujanovic gegenüber stellt, wird es deutlich: Emrah sammelte in fünf Rennteilnahmen einen DNF, insgesamt sammelte er 38 Punkte.

Damit hatte das Team in der Konstrukteurs-WM in der Endabrechnung 48 Punkte, was gerade so für den fünften Platz reichte, zwei Punkte vor Platz sechs. In der Fahrer WM gab es die Plätze 16 und 8. Die Zukunft des Teams ist bisher unklar, Gerüchten zufolge soll Starworx in der kommenden Saison aber in der Friday League an den Start gehen.


Kommen wir nun zu einem der beliebtesten Teams der vergangenen Saison, "We love Henke" mit dem Partner Toro Rosso. Das Team dürfte im Großen und Ganzen mit der Saison zufrieden sein, auch wenn es definitiv noch Spielraum nach oben gibt. Vor allem die DNF Quote von Fubar lässt man nicht schön reden. Von neun Rennteilnahmen sah auch er nur dreimal die Zielflagge, in diesen drei Rennen sammelte er immerhin 16 Punkte. Für den zweiten Stammfahrer im Team, Iridescent, lief die Saison hingegen deutlich besser. Unvergessen bleibt seine Verteidigungs- Linie, die seitdem bekannte "Iri-Linie", aus dem Großen Preis von Singapur. Und genau diese starke Verteidigungslinie, gepaart mit einer cleveren Ein-Stopp Strategie vom Team, verhalfen Iridescent in Singapur zum dritten Platz, was zugleich auch das beste Saisonergebnis war. Außerdem schaffte Iridescent es in dieser Saison, alle acht Rennen an denen er an den Start ging, auch zu beenden. Dabei sammelte er 66 Punkte und leistete damit den Großteil der Punkte, die am Ende zu Platz vier in der Konstrukteurs-WM führten. In alt bekannter Iri- Weise fiel auch sein Saisonfazit aus:

Iridescent: "Saisonrückblick? Nicht trainiert, trotzdem 5. geworden, Fazit, das Spiel ist immer noch Müll, aber ich hatte wenigstens viel Spaß mit meinen SimRC eSports Elite Fahrern Henke, Okto, Maxi und Kiffi, der mich leider die ganze Saison ertragen musste mein Süßer. Highlight war Baku(RIP Spafnie ) und Singarein, NÄÄÄÄ CONDAMN! "

Blicken wir auf die Zahlen: Das Team sammelte insgesamt 82 Punkte, was für den vierten Platz in der Konstrukteurs WM reichte. In der Fahrer WM gab es die Plätze 5 und 14, zusätzlich fuhren sie ein Mal aufs Podium.


Einen eher schlechteren Saisonstart erwischte das Team Potsdam GT. Nach einigen, meist auch unglücklichen Vorfällen im Rennen konnte man in den ersten drei Rennen nur 27 Punkte sammeln. Klarer Tiefpunkt war der Große Preis von Belgien, als beide Stammfahrer nach einem Startcrash das Rennen nicht beenden konnten. Dies lag deutlich unter den Erwartungen des Teams. In Singapur konnte Potsdam GT jedoch seine Pechsträhne beenden. Ab hier schaffte es das Team, konstant in die Punkte zu fahren, man merkte einen deutlichen Aufschwung in der Sauber Garage. Den Höhepunkt fand das ganze dann beim Saisonfinale in Abu Dahbi, als das Team im finalen Klassement einen Doppelsieg einfuhr.

Potsdam GT Fahrer Dima gab in einem abschließenden Saison Interview folgendes Statement ab: "Der Start war für uns beide eher so mittel, zwar konnte Tobi im ersten Rennen ein Podium einfahren und ich einen 6. Platz, jedoch lief das nächste Rennen mit einem Doppel-DNF eher so mittel gut. Dazu gab es ein wenig Frust bei uns beiden, da wir beide in den ersten Rennen nicht nur einmal weggeräumt wurden, was ein wenig an der Motivation kratzte. Es wurde jedoch besser, Tobi fuhr einige weitere Podien ein und in Japan holte auch ich mir mein erstes Podium dieser Saison. Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns auch in der KWM beweisen und waren ein klarer dritter Platz zu dem Zeitpunkt, was sich bis zum Ende der Saison auch nicht änderte. Die letzten Rennen liefen gerade bei Tobi super gut und er konnte sich in den letzten drei Rennen einen 2. Platz und 2 Rennsiege holen, was für ihn am Ende ein 2. Platz in der WM bedeutete. Ich fehlte in 2 der letzten 4 Rennen und das vorletzte Rennen verlief unglücklich, aber der Saisonabschluss war mit einem Doppelsieg sehr gelungen."

Am Ende der Saison belegte das Team in der Konstrukteurs-WM Rang drei mit 205 Zählern, nur 33 Punkte hinter dem Sieger Stützräder GT. In der Fahrer WM sicherte sich tbschmd den Vize-Weltmeistertitel, für Dima reichte es für Platz 6. Zusätzlich fuhr das Team acht Podiumsplätze ein, zwei davon beendeten sie auf der obersten Stufe als Sieger. Außerdem sicherte sich tbschmd dreimal in dieser Saison die Pole Position, und er wurde von den Fans zum "Driver of the Season" gewählt.

Wer in Zukunft für das Team Potsdam GT fahren wird, wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben. Im Fahrerlager wird jedoch schon gemunkelt, dass Dani, der in der Saison 2019 in der Sunday League fahren wird, den aktuellen Vizeweltmeister tbschmd ersetzen könnte. Hier könnte es in der "silly season" noch Bewegung geben.


Blicken wir nun auf das Team von Weltmeister spawnieSTAR, Mercedes AMG. Das Primärziel, den Sieg in der Fahrer WM, hat das Team erreicht. Aber ob man mit Platz zwei in der Konstrukteurs-WM zufrieden ist, sei dahingestellt. Ein entscheidender Aspekt in der vergangenen Saison waren wohl die Leistungen des zweiten Stammfahrers bei Mercedes, Divinus01. Seine Saison ähnelte wirklich einer Achterbahnfahrt. Starke Resultate, wie ein Startplatz zwei in Mexico oder einem fünften Platz in Mexico, wechselten sich ab mit Doppel-DNF´s, technischen Schwierigkeiten und Null Nummern. Eine offizielle Stellungnahme gab es vom Team leider bis heute nicht, auch der Weltmeister persönlich äußerte sich nicht zur vergangenen Saison.

So bleibt es uns lediglich, einen Blick auf die Zahlen zu werfen: Mercedes AMG sammelte in dieser Saison 238 Punkte in der Konstrukteurs-WM, beendete neun Rennen auf dem Podium, sieben davon als Rennsieger. Außerdem schafften sie es einmal auf die Pole Position. In der Fahrer WM gab es den Fahrer Weltmeistertitel für spawnieSTAR, Divinus01 belegte am Ende den 10. Rang. Außerdem sicherte sich spawnieSTAR den "SimRC Fastest Lap Award".

Die Zukunft des Teams ist bisher unklar, fest steht bisher nur, das spawnieSTAR mit dem Ende dieser Saison als Stammfahrer in der SimRC zurücktritt.


Der Konstrukteursweltmeistertitel ging in diesem Jahr aber nicht an Mercedes AMG, sondern an den Titelverteidiger, Stützräder GT. Nachdem zu Saisonbeginn lange unklar war, wer an der Seite von Barack Afgana im zweiten Force India Platz nehmen wird, wurde der kurz vor Saisonbeginn verpflichtet Condamn zum Erfolgsgriff. Die Fahrerpaarung funktionierte vom 1. Saisonrennen an perfekt. Einen deutlichen Dämpfer musste das Team dann jedoch beim Großen Preis von Singapur einstecken, nachdem Barack Afgana seinen Boliden in der heute als "Barack Kurve" bekannten Kurve zerstörte, und Condamn später im Rennen mit einem technischen Defekt an der Box aufgeben musste. Dieser Doppel DNF verwandelte einen komfortablen Vorsprung in der Konstrukteurs-WM in einen Rückstand. Trotzdem gaben Fahrer und Team nicht auf, und am Ende der Saison sicherte sich das Team mit einem unglaublichen Punkteschnitt von 24,7 Punkten pro Rennen den Titel in der Konstrukteurs-WM.

Entsprechend euphorisch gab sich Barack Afgana auf der Saisonabschluss PK des Teams:

Barack Afgana: "Das Saionziel vom Team Stützräder GT war es ganz klar, zusammen mit dem neuen Fahrer Condamn und mir die KWM zu gewinnen. Und das ist uns auch gelungen, worauf ich sehr stolz bin. Für mich persönlich war das Hauptziel diese Saison ganz klar Spawnie wenigstens einen Titel zu klauen, und zwar die KWM. Für die Fahrer-WM war es mein Wunsch, Condamn und mich am Ende aufm Podium zu sehen, wer 2. oder 3. ist, war mir recht egal. Natürlich hatten wir auch versucht Spawnie eventuell sogar gefährlicher werden zu können, aber ja, Spawnie und knapp in der WM, das passt nicht. In Singapur dann die Nackenschelle bekommen, ich als führender ausgeschieden und Condamn dann in der Box durch technisches KO. Damit mussten wir die KWM erstmals vom 2.Platz betrachten. Sind aber stärker aus dem Wochenende zurückgekommen und konnten sie am Ende klar machen. Gegen Ende der Saison hatte ich tatsächlich gute Chancen endlich Vize-Weltmeister zu werden, leider aber durch private Probleme nicht bei der Sache gewesen und eben ja nicht unter optimalen Bedingungen angetreten. VORALLEM NET ZUM LETZTEN RENNEN. Am Ende wurde es P3, für mich ganz ok,auch wenns besser hätte sein können. Schade das Condamn nur auf P4 gelandet ist, aber Bro, du hast gezeigt das du einer von ganz vorne bist, hat Spaß gemacht an deiner Seite zu ballern (zu deutsch: fahren).

Wie ja bekannt ist, habe ich vorerst meine Karriere hier beendet, ich kann aber jedem versichern, das ich wieder komme, und hiermit kündige ich auch an, dass sobald es soweit ist, ich wieder für das Stützräder GT Team antreten werde. Der andere Fahrer ist noch nicht bekannt aber auch die Jungs spawnie oder Condamn sind herzlich willkommen, oder ein ganz neues Gesicht, das wird man dann sehen."

Blicken wir auf die Zahlen: Stützräder GT sammelte in der vergangenen Saison insgesamt 247 Punkte, beendete elf Rennen auf den Podiumsplätzen, außerdem sicherten sie sich zwei Pole Position und einen Rennsieg. In der Fahrer WM beendeten sie die Saison auf den Plätzen drei und vier.

Allen Anschein nach, wird Stützräder GT in der kommenden Saison nicht mit an den Start gehen, ein Comeback wurde aber definitiv bereits angekündigt.



Damit schließen wir nun endgültig das Kapitel der Saison 2018.2. Für alle, die es nicht mehr Erwarten können, erste Infos zur neuen Saison 2019.1 kommen in den nächsten Tagen, haltet also die News im Auge.