Friday League: Saisonrückblick 2018.2


Mercedes und Potsdam GT vom Start bis Ziel dominant

Wenn uns die vergangene Friday League Saison eines gelernt hat, dann war es die Dominanz und Überlegenheit des Potsdam GT Teams. Die Zusammenarbeit mit Mercedes AMG und den beiden Fahrern Dani und Stun funktionierte vom ersten Saisonlauf an perfekt. Und so zeichnete sich bereits früh ab, was folgen würde: Der Weltmeistertitel in Fahrer und Konstrukteurs WM!

Aber auch auf den Plätzen hinter Mercedes wurde uns Erstklassiges Racing geboten, und das bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi. Erst dort fielen in einem regelrechtem Krimi die letzten Entscheidungen in Fahrer und Konstrukteurs WM. Aber wollen wir alles einmal der Reihe nach aufarbeiten und blicken auf die Saisons der einzelnen Teams zurück:






Wie es ja in einem Sprichwort so schön heißt, "Die letzten werden die ersten sein", werden wir das Feld einmal von hinten aufrollen und beginnen mit dem diesjährig letztplatziertem Team ARS Racing. Das Team ging zu Saisonbeginn mit den Fahrern TheBetzi und Kunnia an den Start. Nach einem schwachen Saisonauftakt in Ungarn, wo man aufgrund technischer Probleme nur mit einem Auto an den Start gehen konnte, verschärften sich die Probleme im Team. Interne Unstimmigkeiten und weitere finanzielle Probleme ließen das Team an den meisten Rennen der Saison gar nicht erst an den Start gehen. In den wenigen Läufen, an denen man dann noch teilnahm, ging es ausschließlich mit Ersatzfahrern an den Start, welche nach der Regelreform in dieser Saison aber keine Punkte für das Team einfahren konnten. So stehen am Ende nur fünf Rennteilnahmen und null Punkte auf dem Konto von ARS Racing. Laut unseren Informationen hat sich das Team bereits aufgelöst.


Weiter geht es mit Energy Racing. Nach einem akzeptablem Saisonstart in Ungarn sammelte das Team einige DNF und konnten an die Leistung aus dem ersten Saisonrennen nicht mehr anknüpfen. Lediglich im Rennen in Mexico sicherte Turbson dem Team einen sechsten Platz, welcher die finale Punkteausbeute noch auf 13 Punkte anhob. Ein Hauptgrund für die schlechte Saison war offenbar auch der Rückzug von Cobra_x zur Mitte der Saison. Einen offiziellen Grund gibt es bis heute nicht, Cobra_x äußerte sich in einem Interview nach der Saison zu der Situation: "Da ich bei den letzten Rennen eh nicht mehr mitgefahren bin, werde ich mich auch aus der Liga zurückziehen und nur noch ab und zu mal als Gastfahrer da sein."

Für seinen Teamkollegen Turbson soll es aber weitergehen, wie es um die Zukunft des Teams steht, ist aber wohl noch unklar. Turbson: "Am Anfang der Saison hatten wir viel mit Ausfällen zu kämpfen, aber kamen dann so langsam wieder in Schwung, auch wenn es keine Punkte gab, kam das Auto ins Ziel. Da mein Teamkollege sich zurückzieht, wird es zur neuen Saison spannend, mit wem ich in einem Team fahren werde. Ob es unter Energy Racing ist, kann man noch nicht sagen. Ich hoffe einfach, dass es zur neuen Saison besser für mich läuft."


Für Platz 8 in der Konstrukteurs WM reichte es für das Team "Slow but steady" mit ihrem Partner McLaren. Bemerkenswert ist, das das Team die komplette Saison mit lediglich einem Stammfahrer bestritten hat. Der zweite Wagen wurde mit Ersatzfahrern besetzt. So war es an Pascalus, alleine Punkte für das Team zu sammeln. Eine Verpflichtung eines zweiten Fahrers schaffte das Team in der laufenden Saison nicht. Pascalus ließ seine Saison in einem Interview noch einmal Revue passieren:

"Also mein eigentlicher Mate ist ja nie angetreten und ich musste mich dann alleine durchschlagen.
Das erste Rennen der Saison, auch mein erstes Rennen hier, war recht stabil und ich hab direkt Punkte mitgenommen. Belgien war leider schnell vorbei, aufgrund eines unbeabsichtigten Unfall von einem anderem Fahrer. In Italien kam ich schon im Trockenen nicht klar, als dann noch der Regen im Rennen kam war mir klar, dass ich nur ein paar Runden fahren werde. Die Strecke in Singapur liegt mir eigentlich, hatte aber auch dort Probleme mit dem Regen, aber trotzdem Punkte abgestaubt. In Russland lief zuerst alles nach Plan, ich war wieder gut in den Punkten, bis meine Box meinte mich nach dem zweiten Boxenstopp nicht mehr rauszulassen. Japan lief auch gut, bis ich am Ende einen leichten Crash hatte, weil ich an einer unmögliche Stelle überholen wollte. 1 Punkt war aber drin. USA war mein absolutes Horror-Rennen. Nach einen gutem Start haben meine Reifen nicht mehr mitgespielt und hab dann leider in der langen Rechtskurve jemand abgeschossen. Mein Mexico-Rennen war eigentlich kein Rennen. Ich hatte eine Qualisperre, aufgrund des Unfalls in den USA. Bei dem Start hatte ich einen fetten Dsync und habe, obwohl ich nur geradeaus gefahren bin, wieder einen anderen Fahrer abgeschossen. Brasilien lief endlich dann wieder gut. Ein fast fehlerfreies Rennen mit leider vielen Strafen die ich immer im Senna-S bekommen habe. Aber wieder gut Punkte geholt. Das letzte Rennen in Abu Dhabi war dann auch stark, aber hab mir auch leider viele Strafen geholt, aber bisher mein bestes Ergebnis.
Alles in allem war das eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Ich denke aber, dass ich diese Saison unter meinem Niveau gefahren bin. Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht mit den Jungs hier. Freue mich auf die neue Saison."

An Ende der Saison standen trotz aller Schwierigkeiten immerhin 31 Punkte und ein 8. Platz in der Fahrer WM auf dem Konto des Teams. Zufrieden wird man mit Platz 8 aber wohl nicht sein.


Kommen wir zur ersten kleinen positiven Überraschung der Saison: Hätte man vor Saisonbeginn dem Team um Sauber und Phoenix Racing einen 7. Platz in der Konstrukteurs WM und 54 WM- Zähler angeboten, hätten sie wahrscheinlich sofort unterschrieben. Die beiden Newcomer Lotz und Simu brauchten zwar zunächst etwas, um sich in der neuen Liga und mit dem neuen Auto zurechtzufinden. Vor allem einige technische Schwierigkeiten am Auto von Lotz trübte die Stimmung im Team. In Italien folgte dann die ersten acht Zähler der Saison, und so sammelte man fleißig weiter Punkte. Vor allem in der zweiten Saisonhälfte war das Team stark unterwegs. Der Saisonhöhepunkt war dann beim Rennen in Mexico: Mit einem vierten und siebten Platz sammelte man starke 18 Punkte. In einer offiziellen Pressemitteilung zog das Team ein kleines Saisonfazit: "Liebe Presse,
Das Team Phoenix Racing hat die Ziele in der Saison nicht letzter zu werden erreicht. Wir sind sehr zufrieden, auch wenn wir mit Lotz Auto sehr viele Technische Probleme haten und wir deswegen ein paar (mehr) Rennen verpasst haben.

Die Fahrer werden auch noch mal Stellung dazu nehmen:
Lotz: Ich bin teils zufrieden mit der Saison, denn einerseits ist meine Pace nicht schlecht gewesen, andererseits habe ich aber viele Rennen verpasst, aufgrund von Technischen Problemen weswegen noch deutlich mehr Potentzial da ist. Aber 2019 werde ich versuchen anzugreifen.

Simu: Also für mich persönlich war das eine ganz zufriedenstellende 1. Sasion. Es hätte besser laufen können, wenn ich am Anfang der Sasion in den ersten Runden nicht immer meinen Frontflügel verlieren wollte, aber zum Ende hin habe ich das dann (mehr oder weniger) doch mal gelassen. Vorrausschauend auf die kommende Sasion würde ich sagen, dass ich mich wieder so im mittleren unterem Bereich einordne und ich nicht damit rechne, dass ich in der nächsten Sasion mal ein Platz auf dem Treppchen einfahre."

Am Ende sammelte das Team 54 Punkte in der Konstrukteurs WM. Für Simu reichte es sogar für den 10. Platz in der Fahrer WM, Lotz steht mit nur zwei Punkten weniger an Rang 12. Das Team Phoenix Racing wird wahrscheinlich auch in der kommenden Saison in der bestehenden Konstellation wieder an den Start gehen


Für das Team "Donnerbalken" mit ihrem Partner Williams lief die Saison eher wie eine kleine Achterbahnfahrt. Nachdem das Team zum Saisonstart noch nicht einmal einen Teamnamen gefunden hatte, lief es in den ersten Saisonrennen dementsprechend durchwachsen. Zu Saisonstart schaffte man es nicht, ein Wettbewerbsfähiges Auto fertigzustellen. Probleme am Motor und am Unterboten sorgten dafür, das das Team in den ersten beiden Saisonläufen gar nicht erst an den Start ging. Mit demnach zwei Rennen Entwicklungsrückstand reiste das Team recht pessimistisch zum dritten Rennen nach Monza, wo man dann überraschender Weise einen zweiten Platz einfahren konnte. Darauf folgte dann ein stetiges Auf und Ab: Tiefpunkte, wie zwei weitere Rennen ohne Teilnahme sowie eine null- Nummer wechselten sich ab mit Höhepunkten wie dem zweiten Platz in Austin oder der unglaublich souveräne Rennsieg von leon in Mexico. Dieser blickte in einem Interview mit uns auf die vergangene Saison zurück:

leon:"Hatte am Anfang der Saison leider ein paar Rennen verpasst, ich bin dann ab Mitte der Saison mitgefahren und konnte direkt gut Punkte holen. Leider bin ich fast immer allein fürs Team gefahren. Hatte ein paar sehr gute rennen und konnte am Ende einige Punkte auf P3 gut machen. War am Ende doch noch knapp aber dann durch einen Selbstverschuldeten Unfall habe ich Platz 3 hergeschenkt. Naja, nächste Saison wird angegriffen!"

Auch der zu Mitte der Saison vom Team als Stammfahrer verpflichtete NOSXP80 postete auf seiner Twitter Seite ein kleines Saisonfazit: "Mir hat die erste Saison sehr viel Spaß gemacht, freue mich auf zukünftige Rennen."

Aufgrund der geringen Abstände in der Konstrukteurs- WM vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi, wo das Team einen Nuller eingefahren hat, ist man am Ende "nur" auf dem sechsten Platz gelandet. Gemessen an den vielen Problemen im Laufe der Saison darf das Team damit aber recht zufrieden sein. Immerhin 81 Punkte sammelten sie, in der Fahrer WM gab es die Plätze fünf und 15. Zusätzlich gab es noch drei Podestplätze und einen Rennsieg zu feiern.

Über die Zukunft des Teams sind bisher keine Details bekannt.



Eine durchschnittliche Saison legte das Team von "Hauptsache nicht letzter" mit ihrem Partner Haas hin. Nachdem das Team in der vorherigen Saison noch den dritten Platz in der Konstrukteurs WM belegt hatte, ging man recht Optimistisch in die neue Saison. Im Großen und Ganzen wurde die Saison von einem Punkt maßgeblich geprägt: Die Probleme am Auto von ben^q. Vom Saisonstart weg kämpfte das Team mit der Lenkung, erst zum Großen Preis von Singapur war das Auto zum ersten Mal am Start. Im Rennen landete ben^q dann aber in der letzten Runde in der Mauer, was die Situation nicht weiter entspannte. Ein weiterer DNF in Russland sollte dann bereits das letzte Rennen für ben^q in der vergangenen Saison sein. Aus dem Umfeld des Teams hörten wir, das starke Meinungsverschiedenheiten und weitere technische Probleme am Auto wohl die Gründe für das frühe Saisonaus waren.

Für den zweiten Piloten im Haas, Janorizor, lief die Saison hingegen deutlich besser. Mit konstant guten Leistungen landete er meist nur knapp hinter der Spitzengruppe, in Brasilien verpasste er sogar nur knapp das Podium. Dazu kam er in 9 von 10 Rennen ins Ziel, und sammelte so mit einem starken Punkteschnitt von 7,8 Punkten pro Rennen starke 78 Zähler, und sammelte damit den wesentlich Anteil an den 86 Zählern, welche das Team in Laufe der Saison sammeln konnte.

In einer offiziellen Pressemitteilung nach der Saison bedankten sich die Fahrer beim Team: "Zuallererst bedanken wir uns bei Günther Steiner für die einmalige Chance, 2 ganze Saisons im Haas zu fahren, war uns eine Ehre. Wo es uns hinschleppt für die nächste Saison, wissen wir leider noch nicht. Eines steht Fest, wir sehen uns auf der Rennstrecke wieder!"

Die Zukunft des Teams ist demnach ungewiss.


Kommen wir zum Konstrukteurs Weltmeister der vergangenen Saison, die rasenden Falken. Nach der erfolgreichen vorherigen Saison, in welcher man beide Weltmeistertitel einfahren konnte, gab man zum Saisonstart den Wechsel von Mercedes zu Ferrari bekannt. Rückwirkend betrachtet, keine gute Entscheidung!

Als Knackpunkt in der Saison muss wohl ganz klar der Rückzug von Titelverteidiger dev-null benannt werden. Zwar lieferte Ralle555 konstant gute Ergebnisse ab, in Monza fuhr er sogar einen starken dritten Platz ein. Auch die zwischenzeitliche Neubesetzung von dev-nulls Stammfahrerplatz durch cesqwa hielt nur von kurzer Freude. Nach einem DNF in Russland und einem dritten Platz in Japan nutze er eine Vertragsklausel und verließ das Team wieder.

Am Ende kann das Team immerhin 101 Punkte, die Plätze 7 und 13 in der Fahrer WM sowie drei Podiumsplatzierungen präsentieren. Auf unsere Nachfrage hin, ob das Team mit der vergangenen Saison zufrieden ist, erhielten wir keine Antwort. Ob das vor kurzen noch so erfolgreiche Team in Zukunft noch bestehen wird, ist mehr als fraglich.


Auf eine erfolgreiche Saison blicken "Rasende Reporter" und Red Bull zurück. Nachdem man vor der Saison nicht sicher war, wo man mit Team und Auto steht, folgte eine starke Saison. Auch wenn man sich am Ende ankreiden lassen muss, das man den Vize- Konstrukteursweltmeistertitel in den letzten Saisonrennen noch aus der Hand gegeben hat, ist das Team am Ende auch mit P3 mehr als zufrieden. Zusätzlich konnte man sich natürlich noch über den dritten Platz in der Fahrer WM freuen, welchen Micha90play einfahren konnte. Für den zweiten Red Bull Piloten Sticker lief die Saison hingegen doch mehr als durchwachsen. Nach einem akzeptablen Saisonauftakt in Ungarn folgte ein Einbruch. Eine zusätzlich neu verbaute Lenkeinheit im Boliden von Sticker sorgte dann für den Rest. Man konnte die Probleme zwar im Laufe der Saison eingrenzen, für mehr als einen 8. Platz in Russland und einen 9. Platz in Austin reichte es aber nicht mehr.

Vor allem aber die Rennen in Mexico und Brasilien fielen aus der Reihe. In Mexico ging man mit nur einem Stammfahrer an den Start, welcher aber leider unbeteiligt in Runde eins bereits in einen Unfall verwickelt wurde. In Brasilien waren beide Fahrer auf Punktekurs, bis Micha90play wenige Runden vor dem Ende mit einem technischen Defekt ausfiel und Sticker aufgrund individueller Fehler zurückfiel. Trotz dessen gab man nicht auf, und beendete die Saison mit einem zweiten Platz in Abu Dhabi. So kann das Team am Saisonende stolze Zahlen präsentieren: 114 Punkte in der Konstrukteurs WM, Platz drei und 18 in der Fahrer WM sowie drei Podiumsplatzierungen.

Alle Seiten haben bereits geäußert, das sie an einem weiteren Jahr der Zusammenarbeit interessiert sind und es bereits Gespräche gibt. Klar ausgerufenes Ziel für die neue Saison: Platz 3 in beiden Weltmeisterschaften verteidigen!


Kommen wir zum Vize- Konstrukteurs Weltmeister der Saison. Das Team Racing Hour mit dem Partner Renault stand zwar seit dem Saisonauftakt in Ungarn nicht mehr auf dem zweiten Platz in der Konstrukteurs WM, aber abgerechnet wird bekanntlich am Ende. Und so sorgte DerMinGamSven mit zwei Siegen in den letzten beiden Saisonläufen noch für den Erfolg und den Vize- Konstrukteursweltmeistertitel. Die Saison lief aber nicht immer so gut wie zum Saisonende. Mit drei DNF in Folge legte DerMinGamSven in Spa, Monza und Singapur einen wahren Horrortrip hin. Vorallem der Crash auf der Start/ Ziel Geraden in Monza hallte ihm lange nach. Zum Saisonende entzog er seinen Kritikern mit dem Siegen in Brasilien und beim Saisonfinale in Abu Dhabi aber den Stoff.

Aber auch die Leistung seines Teamkollegen Gammain soll nicht unerwähnt bleiben. Immerhin leistete er mit seinen 27 Punkten einen nicht unerheblichen Teil zum Erreichen des zweiten Platz in der Konstrukteurs WM bei. Zwar verpasste er am Ende die Top 10 in der Fahrer WM um einen Punkt, trotzdem dürfte er mit seiner Saison recht zufrieden sein. Sein bestes Saisonergebnis fuhr er beim Großen Preis von Mexico mit Platz fünf ein. In einem Interview mit den beiden Piloten blickten sie auf die Saison zurück:

"Die Saison lief für uns alles andere als geplant. In den ersten 4 Rennen dieser Saison schied immer mindestens einer unserer Fahrer aus, in Singapur sogar beide. Aber wir haben nicht aufgegeben und wir sind echt stolz, dass wir trotz insgesamt 7 DNF´s in dieser Saison den 2. Platz in der Konstrukteurs-WM feiern dürfen."

Trotz allem kann das Team zum Saisonabschluss gute Zahlen präsentieren: 125 Punkte in der Konstrukteurs WM, die Plätze vier und elf in der Fahrer WM sowie vier Podiumsplätze und zwei Rennsiege.

Über die Zukunft des Teams gibt es bisher noch keine offizielle Meldung.


Last, but not Least: Der Weltmeister Potsdam GT. Viel bleibt eigentlich nicht mehr zu sagen, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft: 326 Punkte in der Konstrukteurs WM, Fahrer Weltmeistertitel mit dani sowie Vize- Weltmeistertitel mit Stun, 15 Podiumsplatzierungen, sieben Rennsiege und der Konstrukteursweltmeistertitel. Es wird wahrscheinlich ein paar Jahre dauern, bis ein Team diese Zahlen in der Friday League überbieten wird. In einem exklusiven Interview mit uns haben wir noch einmal auf die Saison zurückgeblickt:

"Alles begann ende Januar 2019. Ein Großteil des Fahrerfeldes hat sich bereits zu Teams zusammengefunden. dani & StuN , beide Fahrer die erst zu Ende der vorherigen Saison der SimRC beigetreten sind, waren unter anderem noch ohne Team. Zum Ende der vorherigen Saison stellte sich schon aufgrund der vier Siege in den vier letzten Rennen heraus, dass dani ein wirklich schneller Fahrer ist und auch StuN konnte bereits in Österreich aufs Podium fahren. Auf Anfrage einer Teambildung von StuN an dani stimmte dani zu und somit war nach kurzem beraten über einen Teamnamen Potsdam GT gegründet. Kurz darauf stellte sich heraus das der Rennstall „Mercedes AMG Petronas“ diese jungen Fahrer gerne unterstützen wollte. Nachdem Fahrer und Hersteller sich gefunden haben, stand dem Saisonstart nichts im Wege.
Bereits im Auftaktrennen in Ungarn stellte sich heraus, dass Potsdam GT zwar ein junges, aber sicherlich nicht langsames Team ist. Das erste Doppelpodium von Potsdam GT wurde eingefahren! Mit über einer halben Minute Abstand zum 3. Platz, setzte sich Potsdam GT deutlich vom Rest des Fahrerfeldes ab.
Auch im darauffolgenden Rennen in Belgien ging die Siegesserie weiter. Wieder ein 1 & 2 für Potsdam GT. Doch dann kam Italien. Aufgrund eines fatalen Strategiefehlers von StuN, schmiss er, im wahrsten Sinne, die Führung im Regen weg und überquerte die Ziellinie „nur“ an P6. dani wie auch in den beiden Rennen zuvor P1.
In Singapur ging es nach dem kurzen Tief von StuN wieder bergauf. Er fuhr seinen ersten Rennsieg ein und dani wurde zwar P3, aber durch die Regelung das Ersatzfahrer keine Punkte bekommen, gab es am Ende trotzdem maximale Punkte für Potsdam GT.
In Russland und Japan erneut P1 & P2 für Potsdam GT. Aufgrund von anderweitigen Terminen fiel StuN in USA aus, dani wurde wieder P1 und baute somit seine WM Führung weiter aus.
Das drittletzte Rennen der Saison war in Mexico. Das erste Mal in der Saison fuhr kein Mercedes Fahrer als erster über die Ziellinie, sondern leon . dani hat gleich zu Beginn des Rennens einen Fehler gemacht und fiel somit zurück und StuN, der über zweidrittel des Rennens angeführt hatte, bekam währende des Safety Cars eine Durchfahrtsstrafe und schmiss somit den potenziellen Rennsieg weg.
Auf Mexico folge Brasilien. Diesmal wieder nur dani am Start für Potsdam GT. dani hatte eine relativ schwache Qualirunde und startete nur P6. Nach weiteren Zweikämpfen mit Barack Afgana wurde es letztendlich "nur" P2 hinter DerMinGamSven.
In Abu Dhabi nahmen beide Potsdam GT Fahrer nicht am Rennen teil.
Die Saison war beendet und Potsdam GT hat neben der Konstrukteurswertung auch die Fahrerwertung gewonnen. dani wurde Weltmeister und StuN belegte den zweiten Platz.
Ersten Gerüchten zufolge sieht es so aus, als würden sich die Wege der beiden Fahrer trennen."
Es ist also unklar, ob wir Potsdam GT in der kommenden Friday League Saison wieder am Start sehen werden. Fest steht lediglich nur, das Dani in der kommenden Saison in der Sunday League an den Start gehen wird. Wie es um die Zukunft von Stun steht, ist bisher unklar.



Damit schließen wir das Kapitel der Friday League Saison 2018.2, und blicken mit großer Vorfreude auf die kommende Saison 2019.